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Generation Zukunft- Kommentar zu "Was der Osten dem Westen zu erzählen hat"(Do, 09.06.11, 11:00) |
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Der Vortrag von Karl Johannes Nepomuk Josef Norbert Friedrich Antonius Wratislaw Mena Fürst zu Schwarzenberg verdiente wahrhaftig die Bezeichnung „Impuls“. Anregend und belebend waren die Worte des Trägers dieses besonders beeindruckenden Namens; nicht nur seine Ausführungen über die turbulente Geschichte Ost- und Westeuropas, ihre Differenzen und Konflikte, sondern vor allem sein erfrischender Bezug zur Gegenwart mit zuversichtlichem Blick in die Zukunft. Hoffnungsträger seiner Vision eines geeinten Europas ist die Jugend- eine neue Generation individueller Zeitgenossen welche sich vor allem durch das Privileg der Reisefreiheit und der neuen Art von Kommunikation- meist bekannt unter dem Prototyp Facebook- auszeichnet. Dieses faszinierende Phänomen unserer Zeit zieht ungeheure Kreise, schlägt hohe Wellen (siehe Facebook-Revolution in Ägypten), schreitet mit rasanter Geschwindigkeit voran und verändert Denken und Verhalten in einem Ausmaß das kaum vorstellbar ist. Auch die bereichernde Reisefreiheit- verteidigt durch die Schengenkrone- trägt maßgeblich zur Bildung dieser neuen Generation bei, welche sich laut Schwarzenberg schon mehr von der alten unterscheidet als Ost und West voneinander. „Wir stehen einer völlig neuen Welt gegenüber, die gigantische Möglichkeiten birgt […] und es könnte wieder zu einer geistigen Explosion kommen wie vor hundert Jahren in Wien.“ Dass die Sprache der Zukunft bei Eintreten dieser Vision wahrscheinlich „Bad English“ wäre, darüber lässt sich bei diesem Maß an Zuversicht und Optimismus vermutlich hinwegsehen… von Julia Reiter
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